Kleinionen und Mittelionen

Kleinionen und Mittelionen Bipolare Sauerstoffionen haben eine luftreinigende Wirkung. Die Lebensdauer dieser höchst beweglichen Kleinionen beträgt einige Sekunden. Sie verlieren sehr schnell wieder ihren Ladungszustand, wenn sie nicht unmittelbar durch ihre Ladung Wassermoleküle aus der Luft an sich binden und so die Ladung stabilisiert wird. Solche Formationen aus bis zu 60 Molekülen nennt man Mittelionen oder auch ″Cluster- Ionen″, die eine Lebensdauer von mehreren Stunden erreichen können. Da die Masse der zusammengeführten Ionen wesentlich höher als die der Kleinionen ist, nimmt auch die Beweglichkeit ganz erheblich ab und liegt außerhalb der Messmöglichkeit handelsüblicher Ionometer.


Die Bedeutung der ″Cluster″

In der Luftaufbereitungstechnik sind gerade die Mittelionen oder ″Clusterionen″ von besonderer Bedeutung. Diese können durch ihre hohe Lebensdauer, im Gegensatz zu den hochbeweglichen und kurzlebigen Sauerstoffatomen und -kleinionen, ihre Wirkung im ganzen Raum selbst nach dem Weg durch Lüftungskanäle und Klimaschächte entfalten. Zusätzlich zu den oxidativen Vorgängen führt die Ionisation über Mittelionen zu einer Zusammenlagerung, einer sog. ″Agglomeration″ der Luftschwebstoffe. Hierbei lagern sich diese an die Mittelionen an und sinken aufgrund ihres zunehmenden Gewichts schneller zu Boden, d. h. die Ionisation bewirkt eine Entstaubung der Luft. Desgleichen führt diese Agglomeration der Luftschwebstoffe dazu, dass sie von Staubfiltern in Lüftungsanlagen leichter zurückgehalten werden können.

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